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Philosophie in der Blauen Eule / Band 82

José Porfirio Miranda de la Parra 

Hegel hatte recht
Der Mythos der empirischen Wissenschaft

Originalauflage in spanischer Sprache 1989 (UAM)

Essen 2013, 410 Seiten, 36,- €[D], ISBN 978-3-89924-361-1

In „Hegel hatte recht“ erörtert der Autor, dass die Tradition der abendländischen Philosophie (Plato, Aristoteles, Descartes, Hume, Kant und Hegel) einige grundlegende Thesen von entscheidender Bedeutung für die Menschheit hervorgebracht hat, welche den Angriffen des Positivismus und des Skeptizismus weitgehend widerstehen. Seine Fragestellungen konstruiert er über die Analyse der Kategorien des Subjektes – Wissenschaft und Literatur, Unendlichkeit und Unterschied, Logik und Naturwissenschaften, Mensch und Staat –, um unser Interesse für die hegelsche Philosophie zu erwecken. Der überzeugende Lösungsansatz liegt in der Einsicht, dass die Schlüsselthesen keine empirische Bedeutung besitzen und daher das Selbstbewusstsein des Individuums der einzig mögliche Ursprung von Ideen ist. Wegweisend für alle grundlegenden Thesen (einschließlich derer der sogenannten „empirischen Wissenschaften“) sind Hegels „Wissenschaft der Logik“ und seine „Geschichte der Philosophie“. Das vorliegende Buch ist auch eine Hommage an den großen Philosophen.

José Porfirio Miranda de la Parra (1924-2001) wurde in Monterrey, Nuevo León (Mexiko), geboren. Als Mitglied des Jesuitenordens studierte er Philosophie (Los Angeles), Theologie (Rom und Frankfurt) und Wirtschaftswissenschaften (Münster). Auf sein soziales Engagement in Mexiko reagierte die katholische Kirche mit Kritik und Sanktionen; 1972 kam es zum Bruch mit dem Jesuitenorden. Seitdem widmete er sich ganz der Philosophie, er lehrte und publizierte in verschiedenen ihrer Teilgebiete.

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