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Traugott R. Müller

Traugott Müller 1895-1944 
Bühnenbildner des großen Raumes.
Berlin 1923-1944

Essen 2002, 284 Seiten, 63 Abb.,
32,00 € [D], ISBN 978-3-89924-003-0

 

Themenstellung: Traugott Müller begleitete Piscator als kongenialer Bühnenbildner während der Weimarer Republik. Gründgens holte ihn ab 1934 ans Staatstheater in Berlin, sah in ihm "ein künstlerisches Gewissen dieses Hauses". "Von Traugott Müller und dem ihm verwandten, Ähnliches anstrebenden Caspar Neher ist eine Blütezeit des Theaters in Deutschland begründet worden ...", S. Melchinger 1956.
Über diesen genialen Bühnenbildner und -architekten liegt bisher nur die Dissertation des US-Amerikaners Prof. G. Eroe von 1993 über seine Arbeiten mit Piscator vor. Da Zeitzeugen oder Wegbegleiter heute kaum mehr existieren, blieb nur, Archive und Bibliotheken, Theaterzettel und Rezensionen durchzusehen, um seinen künstlerischen Weg aus Sicht der zeitgenössischen Kritik zu erfassen.
Dem Theater verbundenen oder allgemein interessierten Lesern wird eine spannende Zeitreise durch zwei Jahrzehnte Berliner Theatergeschichte des 20. Jahrhunderts geboten, in deren Mittelpunkt der Wegweisende und in vieler Beziehung Neuerer der Bühnenbildauffassung des 20. Jahrhunderts steht. Die Mehrzahl der zitierten Kritikauszüge bieten reines Lesevergnügen und erlauben gleichzeitig, den interessanten Lebensweg eines multitalentierten Künstlers - Komödiant und ernster Theatermann zugleich - kennenzulernen.
Der Autor: Traugott R. Müller, Jg. 1927, Neffe des Bühnenbildners. Begegnete ihm bis 1941 dreimal im Elternhaus. Nach Kriegseinsatz ab 1943 und frz. Gefangenschaft bis 1948 Ausbildung zum Kaufmann in der Großindustrie, weitere Ausbildung in München und Paris. 11 Jahre Teheran/Iran, 15 Jahre Vertrieb Osteuropa, 8 Jahre Personalaufgaben. Verheiratet seit 1955, fünf Kinder.

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