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Philosophie in der Blauen Eule / Bd. 46

Bernhard Minnigerode

Kant’s Transcendentalphilosophie und die Evolutionären Erkenntnistheorien

Essen 2001, 2. Aufl. 2005, 198 Seiten, 16,50 EUR[D], ISBN 978-3-89206-086-4

Der transcendentalphilosophische Gedanke wird in seiner theoretischen "Gestalt" gegenüber den vorzüglich auf einer Verkennung des transcendentalen a priori beruhenden Mißdeutungen in den "Evolutionären Erkenntnistheorien" dargelegt. Da diese ganz offensichtlich in ihrer Mehrheit, ihrem Begriffsinstrumentarium und ihrem Bezugsrahmen schon vorbewußt durch den evolutionsbiologischen Standort geprägt sind, erfolgt eine entsprechende Berichtigung. Die Meinung, man könne bezüglich des Erkenntnisproblems hinreichend auf die empirischen Fakten als objektive und unbezweifelbare Dinge zurückgreifen, hält nicht stand, da es die reinen Tatsachen, die reine Wirklichkeit, vor der das Ich ausgelöscht würde, nicht gibt.

Bernhard Minnigerode, em. o. Prof. Dr., geb. 1923 in Berlin; Studium der Medizin und Philosophie in Tübingen; 1960 Habilitation in Göttingen; 1966 Forschungsaufenthalt Karolinska Inst. Stockholm, 1967 U.C.L.A. (U.S.A.), 1969 Gastprofessur Mahidol-Universität Bangkok, 1970-1988 o. Prof. für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Universität Essen. Veröffentlichungen u. a.: „Interpretationen des Bewußtseins“, „Kant’s Transcendentalphilosophie und die Evolutionären Erkenntnistheorien“, „Das Materie-Geist-Verhältnis“, „Die transcendentalen Kategoriensysteme von Kant und von Fichte“, „Kant’s transcendentale und Hegels’s logisch-spekulative Dialektik der Vernunft“.

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