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FORA. Studien zu Literatur und Sprache / Band 9

Bernhard Kuhn

Die Oper im italienischen Film

Essen 2005, 230 Seiten, 26,00 EUR[D], ISBN 978-3-89924-106-8

Die vorliegende Studie untersucht die Beziehungen zwischen der Oper und dem italienischen Film. Schon in der Stummfilmzeit wurden Opernszenen gefilmt oder Opernszenen adaptiert. Die Präsenz von Opern im Film lässt sich bis in die Gegenwart nachweisen und manifestiert sich seit den späten 40er Jahren besonders in der Gattung der Filmoper, welche das Libretto und die Partitur einer Oper im Film realisiert. Neben diesem Genre, in welchem der Bezug zur Oper offensichtlich ist, gibt es aber auch zahlreiche Filme, die sich auf andere Weise auf Opern beziehen.
Bei Opernadaptationen oder Opernreferenzen im Film handelt es sich um intermediale Phänomene, die mit Hilfe der Theorien der Intermedialität anhand ausgewählter Beispiele des italienischen Films systematisiert werden. Im Einzelnen werden die Filme Norma (1911), Cabiria (1914), Solo per te (1938), Rossini (1943), 1860: i mille di Garibaldi (1934), Fedora (1942), Figaro qua, Figaro là (1950), Rigoletto e la sua tragedia (1954), Il Barbiere di Siviglia (1946), Il Trovatore (1949), La Traviata (1982) und Carmen (1983) genauer betrachtet.

Bernhard Kuhn, geboren 1969, studierte Diplomromanistik und Germanistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, wo er 2004 in Romanischer Philologie mit Schwerpunkt Italoromanistik promovierte. Seit 2001 lehrt er als Assistant Professor of Italian an der Bucknell University, Pennsylvania, USA.

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