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Genealogica / Band 55

Rudolf Heinz

Minora aesthetica
Dokumentation auf Kunst angewandter Psychoanalyse

Münster, tende Verlag, 1985, 1. Aufl.,
Essen 2016, erw. Neuaufl., 212 S., 29,- € [D]
ISBN 978-3-89924-434-2
Es gibt in den vormaligen „Minora“ mehr als nur angerissene innovative Ausrichtungen, die deren erweiterte Neuauflage rechtfertigen. Und zwar:
• die Brechung der psychoanalytischen Hermeneutik am genealogischen Raffinement von Kunst selbst, demonstriert hier insbesondere an konträren Kafka-Auslegungen;
• die – nicht aber nur der Moderne vorbehaltenen – komplizierten Vorzüge der künstlerischen Selbstreferentialität, meiner zentralen, schwerpunktmäßig traumaperierenden, Ersinnung;
• der ratifizierende Medialitätswiderschein des jeweiligen Stands der Dinge, die materialen Technologiependants zu diese testender Kunst: so die pathognostische Letztprämisse.
Wertige Probleme doch genug, über die Vielfalt der in den „Minora“ angelegten Fährten hinaus, kunstphilosophisch weiter bedacht zu werden.

Dr. phil. Rudolf Heinz, Universitätsprofessor i.R. für Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; psychoanalytische Ausbildung, klinisch-psychopathologische Tätigkeit (schwerpunktmäßig Supervision); Konzeption der psychoanalysekritischen Pathognostik; Gründer von „Psychoanalyse und Philosophie e.V.“ (Gründungsmitglied der „Akademie für Psychoanalyse und Psychosomatik Düsseldorf e.V.“). Nachfolgend Mitbegründer der „Assoziation Pathognostik Düsseldorf 2014“. Von 2002 bis 2012 Gastwissenschaftler, folgend freier externer Mitarbeiter in der „Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf/LVR Klinikum“; zahlreiche Fachpublikationen zum Wechselverhältnis von Philosophie und Psychopathologie. Herausgeber der philosophischen Schriftenreihe „Genealogica“.

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