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Reimar Hartge

Die Evolution zwischen ´Debit` und ´Possit` – Band III
Unterwegs vom ´Big Bang` zum ´Big Brother, who is watching you`

Essen 2010, 312 S., Abb., 38,00 €[D], ISBN 978-3-89924-251-5

Wie ein schöner Garten der Hand eines rührigen und umsichtigen Gärtners bedarf, um über Jahreszeiten und Jahre hinweg diesem besonderen Prädikat zu genügen, so fordert auch Schöpfung in ihrer Vielfalt eine mit allen Eigenarten vertraute, durchgreifende Führungskraft, nämlich den Weltgeist. – Allein evolutorische Erfahrung – erwachsen aus perspektivisch verzeichneter Sicht betroffener Lebewesen, und ohne ein für dauerhaft sinnvolles Planen unerläßliches Hintergrundwissen – ließe nur opportunistisches Gerangel um kurzsichtige Überlebensvorteile zu.
Jenes auf den ersten Blick rein mechanistisch erscheinende Organisieren und Reorganisieren der Schöpfungskräfte bleibt also zuinnerst mit transzendentalem Denken verknüpft, welches ihm eine andere Dimension und damit auch ungewöhnliche Freiheitsgrade verleiht: Gestaltung des Unbelebten ist – wie erst recht diejenige des Belebten – im Keim teleologisch, d.h. mit einer über diesseitige Realität hinausgehenden Wahrheit verbunden.

Reimar Hartge, Dr. med., Dr. phil., Arzt, Philosoph und Naturwissenschaftler, hat Evolutions-, Kultur- und Sozialgeschichte stets aus Perspektive erhellender, Hoffnung spendender Gedanken betrachtet. Gleichwohl blieb er Realist. 
Im behördenmedizinischen Alltag und als Entwicklungshelfer in Afrika wie in Indien hat er auch dunkle Seiten eines Weltgeschehens hautnah erfahren. Konfrontiert mit essentiellen Aspekten des Lebens, sind ihm die spirituellen Bedürfnisse von uns Menschen bewußt geworden. In zahlreichen Texten werden sie beschrieben.
Schon in früheren Jahren gab es Drucklegung wichtiger Arbeiten mit medizinischen, medizingeschichtlichen, ethnomedizinischen und vergleichend naturwissenschaftlichen Inhalten.
Der Autor war DFG-Stipendiat (Univ. Leeds, U.K.). In Deutschland arbeitete er als wissenschaftlicher Hochschulassistent, wurde Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (MHH), schließlich Medizinaldezernent bei Landesbehörden. Neunjährige nebenberufliche Tätigkeit als Chefredakteur einer internationalen medizinischen Fachzeitschrift.

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