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Reimar Hartge

Buchgeschichtsphilosophische Betrachtungen
Habent sua fata libelli und
G. W. Leibniz zwischen Vorstellung und Wirklichkeit

Essen 2009, 102 Seiten, 4 Abb.,
16,00 €[D], ISBN 978-3-89924-245-4

Man kann erstaunlich viel mit linearem Denken bewerkstelligen; doch will man dabei das Wesen eines Systems erkennen, aus welchem das solcherweise in Betracht gezogene Objekt stammt, so resultieren oft nur Illusionen.
Die Zauberformel für wirklich klärende Einsichten lautet deshalb: Zulassen möglichst vieler aus jeweils unterschiedlicher Perspektive entwickelter Impressionen und deren schließliche Bündelung im Bewußtseins-Brennpunkt.
Solch eigentlich holographische Blickweise gewährleistet, daß uns etwa eine einzelne, jahrhundertelang erhalten gebliebene – inzwischen aber leere – (Ottheinrich-)Bucheinbandhülle die voluminöse und vielfacettige Geschichte jener altehrwürdigen Bibliothek (hier: Palatina) verrät, aus welcher sie stammt.
Ein weiteres – ebenso überzeugendes – Beispiel bietet der von letzter Hand zittrig beschriftete, jetzt leere Briefumschlag, dessen intensive Betrachtung Charakteristisches zur Biographie eines weltberühmt gewordenen Philosophen (hier: G. W. Leibniz) offenbart.

Reimar Hartge, Dr. med., Dr. phil., Arzt, Philosoph und Naturwissenschaftler, hat als Entwicklungshelfer in Afrika wie in Indien auch die dunklen Seiten der Welt erfahren. In Beschränkung auf essentielle Aspekte des Lebens sind ihm die spirituellen Bedürfnisse von uns Menschen bewußt geworden. In zahlreichen Texten werden sie beschrieben.
Der Autor verfaßte auch buchgeschichtliche und zu bedeutenden Autographen Bezug nehmende Abhandlungen. 
Schon in früheren Jahren gab es Drucklegung wichtiger Arbeiten mit medizinischen, medizingeschichtlichen, ethnomedizinischen und vergleichend naturwissenschaftlichen Inhalten.

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