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Reimar Hartge

Von Eva bis Madonna
Eine Hommage an die Liebenswürdigkeit der Frau

Essen 2011, 116 Seiten, Farbabb., 17,00 € [D],
ISBN 978-3-89924-279-9

Es geht in dieser Studie um Enthüllung der Geheimnisse wahrer Liebe, nicht um eine beispielhafte ´Peepshow` leidenschaftlich affektierter Liebeleien, wie sie etwa viele Romane bieten. Wem also danach ist, Animierendes vom sinnesberauschenden und -verwirrenden Geturtel und Geplänkel ´Liebender` zu erfahren, der mag dieses Büchlein von vornherein ungelesen zur Seite legen. – 
Wahre Liebe entsteht jenseits der Dimension bloßen Wünschens:
Ein Wunsch stirbt, sobald er erfüllt ist; er vergeht mit seiner Befriedigung. Wahre Liebe kennzeichnet hingegen – trotz größtvorstellbarer Erfüllung – ein glückseliges Un-befriedigt-bleiben! – Wahrhafte Liebe tritt aus sich selbst heraus, legt offen, teilt mit. – Nichts liegt ihr ´ferner`, als der Versuch banaler Vereinnahmung! – Wahre Liebe ist vielleicht der höchst zu bewertende Versuch, den die Natur macht, um das Individuum aus sich heraus und zu dem/der anderen hinzuführen. – 
Jeder bloß triebhafte ´Erfüllungswunsch` trachtet danach, sein ´geliebtes` Gegenüber mit Haut und Haaren – aber ohne jede seelische Bindungsbereitschaft – zu vereinnahmen. Wahre Liebe aber läßt gewissentlich Wesentliches zu ihr/ihm hingezogen sein. – 
Ein berühmter jüdischer Kantor sagte einmal: „Ob ich zu Gott oder für eine sensible Frau singe, ist egal: In beiden Fällen ist es Liebe!“ – 

Reimar Hartge, Dr. med., Dr. phil., Arzt, Philosoph und Naturwissenschaftler, hat Evolutions-, Kultur- und Sozialgeschichte stets aus Perspektive erhellender, Hoffnung spendender Gedanken betrachtet. Gleichwohl blieb er Realist. 
Im behördenmedizinischen Alltag und als Entwicklungshelfer in Afrika wie in Indien hat er auch dunkle Seiten eines Weltgeschehens hautnah erfahren. Konfrontiert mit essentiellen Aspekten des Lebens, sind ihm die spirituellen Bedürfnisse von uns Menschen bewußt geworden. In zahlreichen Texten werden sie beschrieben.
Schon in früheren Jahren gab es Drucklegung wichtiger Arbeiten mit medizinischen, medizingeschichtlichen, ethnomedizinischen und vergleichend naturwissenschaftlichen Inhalten.
Der Autor war DFG-Stipendiat (Univ. Leeds, U.K.). In Deutschland arbeitete er als wissenschaftlicher Hochschulassistent, wurde Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (MHH), schließlich Medizinaldezernent bei Landesbehörden. Neunjährige nebenberufliche Tätigkeit als Chefredakteur einer internationalen medizinischen Fachzeitschrift.

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