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Reimar Hartge

Hinterlassene Schriften eines lachenden Philosophen ... 
entstanden in Anlehnung an die Lehre Demokrits von der Heiterkeit des Gemüts

Essen 2011, 106 Seiten, 17,00 €[D],
ISBN 978-3-89924-280-5

Demokrit gilt hinsichtlich seiner naturwissenschaftlichen Orientierung als Pionier unter den Philosophen klassisch-mediterraner Antike. Das Klischee vom rein materialistisch gottlosen Weltbild dieses großen Denkers ist irreführend. Demokrit kann auch nicht wirklich als ´lachender` Philosoph gelten; denn er argumentierte stets ernsthaft. Doch aufgrund seines enorm großen Erkenntnishorizontes verfügte er über ein heiter zuversichtliches Gemüt, welches ihn vor jenen Ängsten schützte, die ungebildeten und unausgeglichenen Menschen oft zu schaffen machen. Demokrit war demnach weder arroganter Spötter, noch clownhafter Spaßvogel, sondern verständnisvoller Menschenfreund, welcher sein Lebensglück ansteckender Heiterkeit seelischen Beschwingtseins verdankte.
In vorliegender Studie wird überlieferte Demokritsche Lehre vorrangig nicht bezüglich der Inhalte analysiert und begründet, sondern es geht um einen das Wesen ihres Konzepts vereinnahmenden Ausblick! – Versucht wird nämlich, dasjenige darzustellen, was Demokrit in Tradition eigener philosophischer Wahrnehmungen an Mahnungen und Empfehlungen parat hätte, wäre er noch am Leben: Demokrit soll hier ´zu Ende gedacht` werden.

Reimar Hartge, Dr. med., Dr. phil., Arzt, Philosoph und Naturwissenschaftler, hat Evolutions-, Kultur- und Sozialgeschichte stets aus Perspektive erhellender, Hoffnung spendender Gedanken betrachtet. Gleichwohl blieb er Realist. 
Im behördenmedizinischen Alltag und als Entwicklungshelfer in Afrika wie in Indien hat er auch dunkle Seiten eines Weltgeschehens hautnah erfahren. Konfrontiert mit essentiellen Aspekten des Lebens, sind ihm die spirituellen Bedürfnisse von uns Menschen bewußt geworden. In zahlreichen Texten werden sie beschrieben.
Schon in früheren Jahren gab es Drucklegung wichtiger Arbeiten mit medizinischen, medizingeschichtlichen, ethnomedizinischen und vergleichend naturwissenschaftlichen Inhalten.
Der Autor war DFG-Stipendiat (Univ. Leeds, U.K.). In Deutschland arbeitete er als wissenschaftlicher Hochschulassistent, wurde Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (MHH), schließlich Medizinaldezernent bei Landesbehörden. Neunjährige nebenberufliche Tätigkeit als Chefredakteur einer internationalen medizinischen Fachzeitschrift.

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